Stand: 27. August 2026
myBestie für iOS
Datenschutzerklärung
1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten in der App myBestie im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
Mika Strieck
Dr.-Willhelm-Kinghorst Str. 28
49356 Diepholz
E-Mail: mika@strieck.dev
Diese Erklärung gilt ausschließlich für die iOS-App myBestie. Für die Website gilt die Datenschutzerklärung von strieck.dev.
2. Das Wichtigste in Kürze
myBestie ist bewusst sparsam gebaut. Damit du nicht die ganze Erklärung lesen musst, um das Wesentliche zu erfahren:
- Kein Konto, keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse. Die App fragt keine Registrierung ab und legt kein Nutzerprofil an.
- Kein Tracking, keine Werbung, keine Analyse. Es sind keinerlei Analyse-, Werbe- oder Absturzberichts-Bausteine von Drittanbietern eingebaut. Die App verwendet keine Werbe-ID und fragt keine Tracking-Erlaubnis ab.
- Kein eigener Server. Die App spricht mit keinem Server von mir. Ich betreibe für myBestie keine Datenbank und keine Schnittstelle.
- Der einzige Empfänger außerhalb deines Geräts ist Apple. Und zwar nur dann, wenn du als Ersteller eine Reise veröffentlichst (Abschnitt 5) oder einen In-App-Kauf tätigst (Abschnitt 9).
- Das Tagebuch bleibt auf dem Gerät. Einträge, Fotos und Stimmungen der beschenkten Person werden nie übertragen.
3. Zwei Rollen: Ersteller und beschenkte Person
myBestie kennt zwei Nutzungsarten. Wer eine Reise baut, ist der Ersteller. Wer eine Reise mit einem sechsstelligen Code einlöst, ist die beschenkte Person. Beide nutzen dieselbe App, verarbeiten aber unterschiedliche Daten.
Wichtig: Wer eine Reise baut, gibt dabei Daten über eine andere Person ein – ihren Vornamen, Fotos, persönliche Texte, gegebenenfalls eine Sprachnachricht. Für diese Inhalte bist du als Ersteller selbst verantwortlich. Bitte gib nur Daten ein, von denen du weißt, dass die beschenkte Person damit einverstanden ist. Für die rein private Nutzung im Freundes- und Familienkreis greift in der Regel die Haushaltsausnahme nach Art. 2 Abs. 2 lit. c DSGVO.
4. Was ausschließlich auf deinem Gerät bleibt
Die folgenden Daten werden nur lokal auf deinem iPhone gespeichert. Sie werden nicht an mich, nicht an Apple und nicht an Dritte übertragen, und sie werden auch nicht über iCloud synchronisiert:
- Reisetagebuch: deine Einträge im Freitext, die gewählte Stimmung und die Fotos, die du zu einem Eintrag hinzufügst
- Vorfreude-Werte: die Werte, die du auf der Vorfreude-Kurve einstellst
- Fortschritt: wann welcher Brief, welche Überraschung und welcher Meilenstein zum ersten Mal gesehen und geöffnet wurde
- Entwürfe: alle Inhalte einer noch nicht veröffentlichten Reise, einschließlich der Medien und – solange die Reise nur ein Entwurf ist – einer gesetzten PIN im Klartext
- App-Einstellungen und Guthaben: welche Reise gerade installiert ist, ob das Onboarding abgeschlossen wurde, wie viele Reise-Guthaben vorhanden sind und welche Kaufvorgänge bereits gutgeschrieben wurden
Gespeichert wird das im geschützten Speicherbereich der App. Ein Teil davon liegt in einem Bereich, auf den auch das Widget zugreifen kann – das Widget berechnet den Countdown vollständig auf dem Gerät und stellt selbst keine Verbindung nach außen her. Es erhält dabei nur Reiseziel, Flughafenkürzel, die Reisedaten und den Text der Tagesfrage, keine Fotos und keine Tagebucheinträge.
Diese Daten kannst du jederzeit vollständig löschen, indem du die App von deinem Gerät entfernst.
5. Was beim Veröffentlichen einer Reise übertragen wird
Damit die beschenkte Person deine Reise mit einem Code laden kann, muss die Reise dein Gerät verlassen. Beim Veröffentlichen wird sie in die iCloud von Apple geladen – genauer: in die öffentliche Datenbank meines CloudKit-Containers iCloud.strieck.myBestie.
Warum die Datenbank öffentlich ist
Weil die beschenkte Person kein Konto anlegen und sich nicht anmelden soll. Sie tippt sechs Ziffern ein, und die Reise ist da. Das ist nur möglich, wenn die Daten nicht an ein Konto gebunden sind. Was das für den Schutz der Inhalte bedeutet, steht offen in Abschnitt 6.
Welche Daten übertragen werden
- der Vorname oder Spitzname der beschenkten Person
- der Name, den du als Ersteller angegeben hast
- Reiseziel, Herkunftsstadt, die Kürzel von Start- und Zielflughafen sowie die beiden Zeitzonen
- die Zeitpunkte von Hinflug und Rückflug (Abflug und Ankunft, jeweils mit Datum und Uhrzeit)
- alle Texte, die du geschrieben hast: Briefe, Überraschungen, Meilensteine, Mitteilungstexte und Tagebuchfragen
- alle Fotos, die du einer Reise hinzugefügt hast
- alle Sprachnachrichten, die du aufgenommen hast
- technische Begleitdaten: eine zufällig erzeugte Reisekennung, der sechsstellige Code, Prüfsummen der Dateien, der Veröffentlichungs- zeitpunkt und – falls du eine PIN gesetzt hast – deren Prüfwert
Ausdrücklich nicht übertragen werden die Tagebucheinträge der beschenkten Person, die Fotos aus ihrem Tagebuch, ihre Vorfreude-Werte und die Zeitpunkte, zu denen sie etwas geöffnet hat. Diese Daten verlassen ihr Gerät zu keinem Zeitpunkt.
Rechtsgrundlage
Die Übertragung ist die zentrale Funktion der App: Ohne sie kann die Reise nicht weitergegeben werden. Rechtsgrundlage ist dir gegenüber Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags). Soweit dabei Daten über die beschenkte Person verarbeitet werden, stützt sich die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – das berechtigte Interesse, ein persönliches Geschenk übergeben zu können.
Empfänger und Drittlandübermittlung
Empfänger ist Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Hollyhill, Cork, Irland, als Betreiber von iCloud und CloudKit. Apple verarbeitet die Daten für mich als Auftrags- verarbeiter. Eine Verarbeitung auf Servern außerhalb der EU, insbesondere in den USA, ist dabei möglich; Grundlage sind die Standardvertrags- klauseln der EU-Kommission. Einzelheiten stehen in Apples Datenschutzrichtlinie.
Beim Hoch- und Herunterladen sieht Apple technische Verbindungsdaten, insbesondere die IP-Adresse des Geräts. Darauf habe ich keinen Zugriff.
Zum Veröffentlichen einer Reise ist ein auf dem Gerät angemeldetes iCloud-Konto erforderlich. Zum Einlösen ist keines nötig – die beschenkte Person braucht nur den Code. Nach dem Herunterladen arbeitet die App vollständig offline.
6. Code und PIN – was sie schützen und was nicht
Diesen Abschnitt formuliere ich bewusst deutlich, weil er die einzige echte Schwachstelle des Konzepts beschreibt.
Der Zugangscode besteht aus sechs zufälligen Ziffern. Das sind eine Million mögliche Kombinationen. Da die Reise in einer öffentlichen Datenbank liegt, gilt: Wer einen gültigen Code kennt oder errät, kann die Reise herunterladen – mit allen Texten, Fotos und Sprachnachrichten.
Eine gesetzte PIN wird nicht im Klartext übertragen, sondern nur als Prüfwert (SHA-256-Hash) hinterlegt und in der App geprüft. Sie schützt vor Zufallstreffern und vor Blicken über die Schulter. Sie verschlüsselt die Inhalte nicht. Die Reise ist in der Datenbank unverschlüsselt abgelegt.
Daraus folgt eine klare Empfehlung: Schreibe in Briefe und Überraschungen nichts, was nicht auch ein Fremder lesen dürfte. Insbesondere gehören keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO hinein – also keine Angaben zu Gesundheit, Religion, politischer Meinung, Herkunft oder Sexualleben – und keine Ausweis-, Zugangs- oder Zahlungsdaten.
Gib den Code außerdem nur der Person, für die die Reise gedacht ist, und veröffentliche ihn nicht öffentlich.
7. Geräteberechtigungen
myBestie fragt so wenig Berechtigungen ab wie möglich, und alle erst in dem Moment, in dem sie gebraucht werden.
Mikrofon
Wird nur abgefragt, wenn du als Ersteller eine Sprachnachricht aufnehmen möchtest. Die Aufnahme liegt kurzzeitig in einem temporären Verzeichnis und wird sofort nach dem Einlesen in die Reise gelöscht. Es findet keine Spracherkennung statt, und es wird nichts an einen Dienst zur Transkription geschickt.
Fotos
Die App nutzt den Auswahldialog des Betriebssystems. Dadurch erhält sie keinen Zugriff auf deine Fotomediathek, sondern ausschließlich auf die Bilder, die du dort selbst auswählst. Eine gesonderte Berechtigung ist dafür nicht erforderlich.
Mitteilungen
Optional. Die Erlaubnis wird erst nach einem Erklärungsbildschirm abgefragt, und wer sie ablehnt, kann die App uneingeschränkt weiter nutzen. Alle Mitteilungen werden lokal auf dem Gerät geplant. Es gibt keinen Push-Server, es wird kein Gerätetoken erzeugt und keiner übertragen.
Nicht genutzt
myBestie greift nicht zu auf: Standort, Kontakte, Kalender, Erinnerungen, Kamera, Gesundheitsdaten, Face ID / Touch ID, Bluetooth oder das lokale Netzwerk. Reiseziel und Flughäfen sind reine Texteingaben; es findet keine Standortermittlung statt.
8. Vorschläge des Sprachmodells
Beim Bauen einer Reise kann die App dir Formulierungen vorschlagen. Diese Funktion ist standardmäßig ausgeschaltet und wird erst aktiv, wenn du sie im Guide ausdrücklich einschaltest. Solange sie aus ist, wird kein Sprachmodell geladen.
Ist sie eingeschaltet, läuft sie auf unterstützten Geräten über die Foundation Models von Apple – vollständig auf dem Gerät. Es findet keine Übermittlung an OpenAI, Anthropic, Google oder einen anderen Anbieter statt, und auch nicht an Apples Private Cloud Compute.
An das Modell auf dem Gerät werden dabei übergeben: Vorname der beschenkten Person, Herkunftsstadt, Reiseziel, Reisedauer, Reisemonat, gewünschter Tonfall sowie – wenn du sie angegeben hast – die Art eurer Beziehung, ein Spitzname und Themen, die vorkommen sollen. Freitext- eingaben werden vor der Übergabe bereinigt und in der Länge begrenzt.
Auf Geräten ohne Apple Intelligence greift die App auf eine mitgelieferte Sammlung von Vorlagen zurück. Auch dabei verlässt nichts das Gerät.
9. In-App-Kauf
Die App ist kostenlos. Bezahlt wird nur das Bauen einer Reise: ein einmaliger, verbrauchbarer In-App-Kauf („Eine Reise bauen“, 4,99 €). Die beschenkte Person zahlt nie etwas.
Die Kaufabwicklung erfolgt vollständig über Apple. Ich erhalte keine Zahlungsdaten, keine Rechnungsanschrift und keine Apple-ID. Von Apple bekomme ich lediglich zusammengefasste Verkaufsberichte ohne Personenbezug.
Auf deinem Gerät speichert die App zu einem Kauf nur die Transaktionskennung und den Guthabenstand. Das dient allein dazu, ein Guthaben nicht doppelt gutzuschreiben. Für die Verarbeitung durch Apple gilt Apples Datenschutzrichtlinie.
10. Keine Diagnose- und Nutzungsdaten
myBestie erhebt keine Nutzungsstatistiken, keine Absturzberichte und keine Werbekennung. Es ist kein Analysewerkzeug eingebaut, und die App enthält keinerlei Programmbausteine von Drittanbietern.
Der Vollständigkeit halber: Wenn du in den iOS-Einstellungen unter Datenschutz & Sicherheit → Analyse & Verbesserungen das Teilen mit App-Entwicklern aktiviert hast, kann Apple mir zusammengefasste, anonymisierte Absturz- und Nutzungsstatistiken bereitstellen. Diese Erhebung nimmt Apple vor, nicht ich, und du kannst sie in den iOS-Einstellungen jederzeit abschalten.
11. Speicherdauer
Die Daten auf deinem Gerät bleiben dort, bis du sie in der App löschst oder die App entfernst.
Eine veröffentlichte Reise bleibt in der iCloud gespeichert, bis sie gelöscht wird (Abschnitt 12). Ein in der App gesetztes Ablaufdatum entwertet ausdrücklich nur den Zugangscode – es löscht die hinterlegten Daten nicht.
12. Löschung einer veröffentlichten Reise
In der App: Du kannst den Zugangscode einer Reise entwerten. Danach lässt sich die Reise mit diesem Code nicht mehr neu einlösen. Bereits heruntergeladene Reisen bleiben auf dem Gerät der beschenkten Person – dort kann nur sie selbst sie löschen.
Vollständige Löschung aus der iCloud: Eine Löschfunktion direkt in der App gibt es derzeit noch nicht. Schreib mir dafür eine E-Mail an mika@strieck.dev und nenne den sechsstelligen Code der Reise. Ich lösche die Reise samt aller Fotos und Sprachnachrichten unverzüglich, spätestens innerhalb von 30 Tagen, und bestätigen dir die Löschung.
Lokale Daten: Alles, was nur auf deinem Gerät liegt (Abschnitt 4), entfernst du durch Löschen der App.
13. Deine Rechte
Nach der DSGVO stehen dir mir gegenüber als Verantwortlichem die folgenden Rechte zu:
- Auskunft über die zu deiner Person gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO)
- Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
- Löschung (Art. 17 DSGVO)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
- Datenübertragbarkeit in einem gängigen, maschinenlesbaren Format (Art. 20 DSGVO)
- Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf einem berechtigten Interesse beruhen (Art. 21 DSGVO)
Für alle diese Anliegen genügt eine E-Mail an mika@strieck.dev.
Ein praktischer Hinweis dazu: Weil es in myBestie kein Konto und keine E-Mail-Adresse gibt, kann ich gespeicherte Daten keiner Person zuordnen. Um dein Anliegen bearbeiten zu können, brauchen ich deshalb den sechsstelligen Code der betroffenen Reise. Ohne ihn bin ich zur Identifizierung nicht in der Lage (Art. 11 DSGVO).
Unabhängig davon steht dir ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu. Für mich zuständig ist die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Prinzenstraße 5, 30159 Hannover.
14. Kinder
myBestie richtet sich nicht gezielt an Kinder und erhebt wissentlich keine Daten von Kindern. Welche Inhalte in einer Reise stehen, bestimmt allein die Person, die sie baut.
15. Änderungen dieser Erklärung
Wenn sich die App ändert, ändert sich auch diese Erklärung. Es gilt jeweils die Fassung, die unter dieser Adresse abrufbar ist; das Datum der letzten Änderung steht oben auf der Seite.
Für die Website gilt die Datenschutzerklärung von strieck.dev. Anbieterangaben findest du im Impressum.